I.B.T. Traumaberatung
Pflegekinder mit belastenden frühen Lebenserfahrungen – wie Trennung, Vernachlässigung oder Gewalt, tragen häufig traumatische Erfahrungen in sich. Diese zeigen sich im Alltag oft durch starke Gefühle, herausforderndes Verhalten, Rückzug oder Bindungsunsicherheiten.
I.B.T.® (Integrative Bindungsorientierte Traumaberatung und -therapie) ist ein modularer, ganzheitlicher Ansatz zur Traumaarbeit, der besonders für Menschen mit frühen und komplexen Traumatisierungen sowie deren Bezugspersonen entwickelt wurde.
I.B.T.® verläuft in mehreren Phasen, die aufeinander aufbauen:
Arbeit mit den Bezugspersonen:
Zunächst wird untersucht, wie traumatische Erfahrungen das Kind und seine Bindungspersonen beeinflussen. Belastungen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien der Bezugspersonen werden reflektiert, um ein sicheres Umfeld zu schaffen.Bindungsorientierte Beziehungsgestaltung:
In einem zweiten Schritt wird die Bindung zwischen Kind und Bezugsperson stabilisiert und gestärkt. Dies schafft eine tragfähige Grundlage für tiefergehende Traumaarbeit.Direkte Traumaintegration am Kind:
Schließlich wird mit Unterstützung der Bezugspersonen direkt mit dem Kind gearbeitet, um traumatische Erlebnisse behutsam zu integrieren.
Im Rahmen der Fachberatung werden Pflegeeltern dabei unterstützt:
· traumabedingtes Verhalten besser zu verstehen und einzuordnen
· angemessen auf starke Gefühle, Stress- und Überforderungssituationen zu reagieren
· die eigene Haltung zu reflektieren und Handlungssicherheit zu gewinnen
· die Bindung zum Pflegekind feinfühlig und traumasensibel zu stärken
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich darüber hinaus Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie (I.B.T.®) für Säuglinge und Kleinkinder an. Diese richtet sich an Kinder mit tiefgreifenderen traumabezogenen Symptomen oder Störungen und erfolgt im Rahmen eines therapeutischen Settings.
Weiterführende Informationen finden Sie auf meiner Website:

